Bis in Zeit von Kaiser Heinrich II.

In seinem Referat beleuchtete Dr. Josef Weiß-Cemus Vorstellungen, wie der hiesige Raum in frühester Zeit besiedelt worden sein könnte und über die Entstehung des Ortsnamens.

Seine Erstnennung habe die Ortschaft Iber dem Werdegang der Diözese Bamberg zu verdanken. Dabei könne über 1000 Jahre bis in die Zeit von Kaiser Heinrich II. zurückgegangen werden. Zu diesen ganz frühen Vorgängen im hiesigen Gebiet gebe es nur wenige schriftliche Hinweise.

Die geographische Randlage des Dorfes habe zur Folge gehabt, dass die westliche Grenze der Gemeinde Iber nicht nur lokal, sondern auch herrschaftlich zwischen Sulzbach-Neuburg und dem bayerischen Kurfürstentum Amberg bedeutsam gewesen sei und bis in die heutige Zeit eine Konfessions-, ja sogar eine Dialektgrenze bilde.

So gesehen seien viele Ausführungen der Chronik äußerst interessant. Sie sollten aber nicht abschließend sein, sondern zum Weiterforschen ermutigen. (ibj)
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