14.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Branche hofft wieder auf mehr Neuzulassungen Autos älter denn je

von Agentur DPAProfil

Die Automobilindustrie stellt sich nach vier Jahren rückläufiger Verkäufe in Deutschland 2004 auf eine Trendumkehr ein. Nachdem auch 2003 die Pkw-Neuzulassungen um rund 0,5 Prozent geschrumpft sind, rechnen sowohl der Branchenverband VDA als auch die Importeure mit einem Absatzplus von 3,6 Prozent auf 3,35 Millionen Autos.

Dabei setzen die Autohersteller auf die Auswirkungen der Steuerreform und vor allem auf das hohe Durchschnittsalter des Pkw-Bestandes, der mit mehr als 7,5 Jahren einen Rekordstand erreicht hat.

Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, die Senkung der Kilometerpauschale und die finanziellen Belastungen aus der Gesundheitsreform würden aber nur eine langsame Belebung zulassen, prognostizierte der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen am Dienstag in Frankfurt. Das durchschnittliche jährliche Marktvolumen von 3,5 Millionen neu zugelassener Pkw werde voraussichtlich erst in den kommenden Jahren wieder erreicht.

2003 gehörten die Importeure eindeutig zu den Gewinnern auf dem inländischen Pkw-Markt. Sie erzielten einen Rekord-Marktanteil von 35,4 (2202: 34) Prozent. Dies ging zu Lasten der deutschen Anbieter. Nach Angaben der Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sind die Neuzulassungen insgesamt um 0,5 Prozent auf 3,25 Millionen Wagen zurückgegangen.

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