Der Hase ein Sorgenkind

Die bayerischen Jäger und Biologen der Uni Kiel wollen mit einem mindestens dreijährigen Forschungsprojekt herausfinden, warum es immer weniger Feldhasen im Freistaat gibt.

Dafür haben sie in den vergangenen Tagen mehr als 34 Tiere mit GPS- und Radiosendern ausgestattet und ihnen Blut abgenommen. Die Sender sollen Aufschluss über das Verhalten des Hasen geben. Wo hält er sich zu welchen Tageszeiten auf? Auch Rückschlüsse auf das Fressverhalten sind möglich.

Der Feldhase hat viele natürliche Feinde: Füchse, Greifvögel, Witterung, Krankheiten sowie die zunehmend intensivere Landwirtschaft, die wenig Wildwiesen und Wildäcker übrig lässt. Warum die Populationen nun aber so merklich zurückgehen, soll das Projekt klären, das vom bayerischen Jagdverband mitfinanziert wird. Geforscht wird im oberbayerischen Erdinger Moos, im schwäbischen Nördlinger Ries und im unterfränkischen Ochsenfurter Gau.
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