15.12.2005 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Deutschland darf dem Iran kein Forum einräumen

von Stefan Zaruba Kontakt Profil

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad zeigt mit jeder neuen Äußerung, dass er auf mündliche Verwarnungen nicht reagiert. Statt der gelben Karte muss er nun die rote sehen. Der Mann gehört als unerwünschte Person international vom Platz gestellt. Wobei wir endgültig beim Thema Fußball wären.

Eine Mannschaft, die den Iran repräsentiert, soll im nächsten Jahr bei der Weltmeisterschaft auf deutschem Boden auflaufen. Erstmals am 11. Juni in Nürnberg, der Stadt der Rassegesetze, der Reichsparteitage und der Nazi-Prozesse. Kann dort vor den Augen der gesamten Welt ein Land feierlich mit seiner Nationalhymne geehrt werden, dessen Oberhaupt das schlimmste Verbrechen der Menschheit leugnet und den Staat Israel auslöschen will?

Nein, ein solches Forum wie die WM darf das Mullah-Regime nicht erhalten. Und in Deutschland schon allemal nicht. Der Iran muss von der WM ausgeschlossen werden wie einst Jugoslawien bei der Europameisterschaft 1992. Teheran hat seinen gleichberechtigten Platz in der Staatengemeinschaft verwirkt. Den Iran zu isolieren wäre ein klares Signal auch an diejenigen Staaten, die Ahmadinedschads Tiraden nicht widersprochen haben.

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