20.06.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Die Beteiligung am Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" ist berechtigt, denn Thansüß hat wahrlich einen Wahrlich ein würdevoller Ort

Der Friedhof verdient den Namen "Ort der Würde, Kultur und Natur", unterstrich Bürgermeistervertreter Helmut Klier gegenüber der Kommission. Vertreter waren Pfarrer Matthias Weih, Gerhard Grünbauer und Kurt Dreyer, von der Kirchenverwaltung Georg Wurzer, Hans Walberer und Heiner Siegert. Bild: bk
von Redaktion OnetzProfil

Vorzeigefriedhof. Die Landkreiskommission hat sich jetzt davon überzeugt.

(bk) Stellvertretender Bürgermeister Helmut Klier stellte bei dem Treffen die Geschichte und die Neugestaltung des Gottesackers vor, der ursprünglich für die evangelischen Bewohner errichtet worden war. Die katholischen Gläubigen gehörten zur Pfarrei Kaltenbrunn und fanden dort ihre letzte Ruhestätte.

Im Zuge der Flurbereinigung erfolgte auf Wunsch der Katholiken die Erweiterung des jetzigen linken Flügels. Die Gemeinde hatte dafür eines ihrer Grundstücke hergegeben. Die beiden Teile des Friedhofs gingen in das Eigentum der Kirchengemeinden über, die auch für den Unterhalt sorgen. Klier erinnerte an die Neugestaltung 2011 nach dem Vorschlag der Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landschaftspflege, Michaela Basler. In rund 2000 Stunden Eigenleistung wurden mit Unterstützung von Firmen viel erreicht. Der Markt Freihung übernahm die Kosten von etwa 30 000 Euro. Dadurch war Folgendes möglich: Entfernung unpassender Nadelbäume und Pflanzung von Tiefwurzlern, Instandsetzung und Neuanstrich der Friedhofsmauer, Pflastererneuerung des Vorplatzes und der Wegeführung sowie der Wasseranschlüsse und Aufstellbänke für Gießkannen, Ersatz des alten verrosteten durch ein verzinktes Tor. Hinzu kamen Umbauten in der Aussegnungshalle. Klier: "Die Marktgemeinde Freihung ist stolz auf die Thansüßer Bürger, denn dies war Ökumene im nachbarschaftlichen Stil."

Rund eine Stunde machten neben Basler auch Architektin Diana Hainzinger vom Bauamt des Landratsamts Amberg-Sulzbach, Roswitha Hubmann (Kreisverband für Gartenbau), Kreisheimatpfleger Dieter Dörner und Peter Lutz (Siedlerbund Freihung) Notizen. "Wir nehmen einen positiven Gesamteindruck mit nach Hause", resümierte Basler.

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