Die Heizung frisst die meiste Haushaltsenergie
Mit Energie bewusst leben

Veraltete Technik, falsch eingestellte Regler und schlechte Heiz- und Lüftungsgewohnheiten: Ihr Energieversorger freut sich, Sie zahlen drauf. Dabei schließen sich wohlige Wärme durch Heizen und Sparen eigentlich gar nicht aus.

Energiesparen mit der Heizung beginnt beim cleveren Heizen, bzw. richtigen Lüften. Etwa 10 bis 15 Prozent Heizkosten spart man womöglich nach einem Heizungscheck durch den Handwerker. Ist die Heizung älter als 20 Jahre, hilft oft nur noch eine Heizungsmodernisierung.

Uralte Heizungen verschmutzen die Umwelt und verursachen hohe Energiekosten. Daher müssen Heizkessel, die vor dem 1.10.1978 eingebaut wurden, umgehend ausgetauscht werden. Diese Vorschrift der Energieeinsparverordnung wird vom Schornsteinfeger überprüft. Weiter gilt eine Pflicht zur Dämmung von Warmwasser- und Heizungsrohren, allerdings nur in unbeheizten Räumen. Übrigens: Für eine Heizanlage mit regenerativer Energie gibt es staatliche Förderungen.

Veraltete hydraulische Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher durch moderne elektronisch gesteuerte Geräte zu ersetzen, bringt ebenfalls Einsparungen, die laut Alexander Sperr bei rund 20 Prozent des Stromverbrauchs liegen. Mit modernen Speichern liegen die Energiegewinne sogar noch höher, da hier kaum noch Wärmeverluste auftreten. Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer bieten zudem mehr Komfort. Denn sie liefern gradgenau temperiertes Wasser nahezu ohne Vorlaufzeit. (hfz/djd)
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