Die Köferinger feiern ein zünftiges Fest
Segen für das renovierte Kreuz

Heimat und Kultur: Diese Begriffe haben für die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Köfering eine große Bedeutung. Der 1. Mai war für sie ein besonderer Tag im Kalender. Den am Tag der Arbeit wurde das restaurierte Kreuz beim Areal Schnellinger gesegnet. Auch Pfarrer Wolfgang Bauer war es ein Anliegen gewesen, dass das Kreuz renoviert wurde.

Das Holz für das etwa dreieinhalb Meter große Kreuz hatte eine Firma gespendet, Kirchenmaler Stefan Kummer aus Rieden hatte gemeinsam mit Jürgen Hausner die Alu-Tafeln und auch den Christus-Korpus bemalt. Der Heimat- und Kulturverein Köfering organisierte ein kleines Fest, um die Segnung des Kreuzes gebührend zu feiern. Einziges Manko: Das Wetter hätte besser sein können. Die Kapelle Buchberg-Echo war zum Weckruf durch die Ortschaft marschiert. Beim anschließenden Gottesdienst spielten die Musiker dann die Schubertmesse.

Nach dem letzten Musikstück bedankte sich der Vereinsvorsitzende Josef Vogl beim Ideengeber Hans Prem aus Poppenricht, bei den Handwerkern und Malermeistern, aber auch bei Wolfgang Hirsch und Josef Schönberger für das Aufstellen und die Zimmererarbeiten sowie bei Angelina Schnellinger, auf deren Grundstück - unmittelbar neben der Straße - das Kreuz steht. Es handelt sich wohl um ein Wegekreuz da dort einmal eine Weggabelung war, sagte Vogl. Bei dem Gottesdienst hatten Marianne Gutwein und Karola Hirsch die Lesung und die Fürbitten übernommen.
Der Dank von Pfarrer Wolfgang Bauer für das restaurierte Kreuz galt dem Heimat- und Kulturverein. "In der Hoffnung darauf, im Vertrauen auf den Gott, der das Kreuz Jesu hält, dürfen wir heute dieses Kreuz in Köfering segnen", sagte der Geistliche und erinnerte die Gläubigen an die Worte "Herr Jesus Christus, durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst". Diese Botschaft möge nie verloren gehen, wünschte er sich.
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