04.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

DNA-Test entlastet Delinquenten Aus aller Welt

von Redaktion OnetzProfil

Charlotte. (dpa) Nach 30 Jahren Gefängnis hat ein DNA-Test zwei geistig behinderten Halbbrüdern in den USA zur Freiheit verholfen. Wie die Anwälte der beiden 50 und 46 Jahre alten Männer mitteilten, wurde einer am Mittwoch, der andere im Laufe des Tages aus dem Gefängnis in North Carolina entlassen. Henry McCollum und Leon Brown waren 1983 zu Todesstrafen verurteilt worden, weil sie ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt und getötet haben sollten. Eine der Strafen wurde in lebenslängliche Haft umgewandelt. McCollum und Brown hatten seinerzeit Geständnisse abgelegt, diese später aber widerrufen. Eine analysierte Zigarette vom Mord-Tatort entlastet die beiden nun. Die Spuren belasten einen Mann, der bereits wegen Mordes in Haft sitzt.

Japan will wieder Wale fangen

Tokio.(dpa) Japan will 2015 die Jagd auf Wale in der Antarktis wiederaufnehmen. Das geplante neue Forschungsprogramm sehe aber nur die Jagd auf Zwergwale vor, sagte ein Sprecher des Fischereiministeriums in Tokio am Mittwoch. Finn- und Buckelwale wurden von der Abschussliste gestrichen, nachdem der Internationale Gerichtshof in Den Haag Ende März entschieden hatte, dass Japan seinen Walfang im Südpolarmeer einstellen muss.

Japan will den Walfang wieder aufnehmen. Bild: dpa
Das bisherige Forschungsprogramm habe keinem wissenschaftlichen Zweck gedient. Dies zwang Japan, die Jagd für 2014 einzustellen. Die neue Planung soll nun wissenschaftlicher gestaltet werden.

Blitzschlag tötete Zirkustiere

Wald-Michelbach.(dpa) Ein Blitzschlag soll Ursache für den mysteriösen Tod von 19 Zirkustieren im hessischen Wald-Michelbach sein. "Das ist am allerwahrscheinlichsten", sagte der Vize-Landrat des Kreises Bergstraße, Matthias Schimpf (Grüne), am Mittwoch. Alle Tiere seien im Landeslabor untersucht worden. Die zehn Hunde und neun Pferde waren in der Nacht zum Sonntag tot entdeckt worden. Die Polizei vermutete bereits, dass sie vom Blitz erschlagen wurden.

Schmerzensgeld für Ex-Azubi bei Aldi

Freiburg/Offenburg.(dpa) Der Discounter Aldi Süd muss einem ehemaligen Auszubildenden, der von Mitarbeitern misshandelt wurde, Schmerzensgeld zahlen. Das entschied das Arbeitsgericht Freiburg. Der Mann solle 500 Euro erhalten. Es sei unstrittig, dass im Juni 2012 mehrere Aldi-Azubis in einem Lager in Mahlberg mit Frischhaltefolie an Pfosten gefesselt und von Mitarbeitern im Gesicht mit Stiften beschmiert wurden. Mindestens einer der Täter war nachweislich ein Vorgesetzter. Deshalb müsse der Arbeitgeber haften.

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