02.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Drei Menschen in Brunnen erstickt Aus aller Welt

von Redaktion OnetzProfil

Schönbach. (dpa) Drei Mitglieder einer Bauernfamilie sind in Niederösterreich in einem Brunnenschacht erstickt. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der 54 Jahre alte Bauer beim Pilzesuchen am Sonntag den neuerrichteten Brunnen nebenbei kontrollieren und stieg in die Tiefe. Dort wurde er nach Angaben der Behörden vermutlich durch Gärgase - eine hohe Konzentration von Kohlenmonoxid - bewusstlos. Als der Mann nicht zurückkehrte, suchte die schwangere Tochter nach ihrem Vater und kletterte in den ein Meter schmalen und mehr als zehn Meter tiefen Schacht. Auch die 26-Jährige verlor das Bewusstsein. Schließlich wollte sie ihr Mann (33) retten. Auch für ihn wurde der Brunnen zur tödlichen Falle.

Studie: Komplexe OPs ohne Routine

Witten.(dpa) Zahlreiche Krankenhäuser operieren nach einer Studie ohne die nötige Routine für komplizierte Eingriffe. Kliniken müssen zum Beispiel pro Jahr mindestens zehn aufwendige Speiseröhren-OPs machen, um eine entsprechende Spezialisierung vorweisen zu können. Laut Studie wurde diese Schwelle der Mindestfallzahlen allerdings nur von knapp der Hälfte der Kliniken erreicht, die diesen Eingriff durchführen. Die Universität Witten/Herdecke hat für die Erhebung Berichte von fast 2000 Kliniken in den Jahren 2004, 2006, 2008 und 2010 ausgewertet, wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht. Es wurde überprüft, wie häufig bestimmte komplexe Eingriffe sind, für die Mindestzahlen wie etwa bei der Speiseröhren-OP gelten.

Mallorca: 17 Jahre Haft für Brandstifter

Palma de Mallorca.(dpa) Ein Brandstifter, der auf der spanischen Ferieninsel Mallorca und der Nachbarinsel Menorca 24 Waldbrände gelegt haben soll, muss 17 Jahre und sechs Monate in Haft. Darauf verständigte sich die Verteidigung des Angeklagten mit der Staatsanwaltschaft in Palma de Mallorca. Die Staatsanwaltschaft hatte für den 42-Jährigen ursprünglich 78 Jahre Haft gefordert. Die Anklagebehörde erklärte sich in den Verhandlungen bereit, das Geständnis des Angeklagten als strafmildernd geltenzulassen. Der Brandstifter hatte die Feuer im Sommer 2012 gelegt. Bei drei Bränden waren laut Anklage auch Menschen in Gefahr geraten.

Acht Tote bei Hauseinsturz

Rosny-sous-Bois.(dpa) Beim Einsturz eines Wohnhauses in Rosny-sous-Bois östlich von Paris sind acht Menschen getötet worden. Unter den Toten sind drei Kinder. Die Feuerwehr entdeckte am Montag zwei weitere Opfer unter dem Trümmerberg. Das vierstöckige Gebäude war am Sonntag nach einer Explosion fast vollständig in sich zusammengebrochen. Mögliche Unglücksursache war laut Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve ausströmendes Gas, das explodierte.

Entwarnung: kein Ebola in Leipzig

Leipzig.(dpa) Der Ebola-Verdacht bei einem 45 Jahre alten Patienten auf der Isolierstation einer Klinik in Leipzig hat sich nicht bestätigt. Das Ergebnis eines zweiten Tests habe das des ersten bestätigt: Es handle sich nicht um Ebola, teilte das Krankenhaus St. Georg am Montagabend mit. Sofern sich der Zustand des Patienten weiter bessere, könne er bald entlassen werden.

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