01.05.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Energieversorger sponsert Trikots für 600 Fußballteams Steilvorlage von E.ON

von Autor HOUProfil

Der Gast war prominent, seine Aussage beziehungsreich. Besonders nach dem Spiel vom vergangenen Mittwoch in Rumänien tue Fußballjugendarbeit in Deutschland Not, ließ Bundestrainer Michael Skibbe am Freitag in Regensburg wissen. Und verzog dabei keine Miene.

Skibbe in der Oberpfalz, neben ihm auch BFV-Präsident Heinrich Schmidhuber. Hoher Besuch in der Zentrale von E.ON Bayern. Das Unternehmen hatte den Bundestrainer eingeladen, um ihm vor Augen zu führen, wie sehr der Energieerzeuger seit Jahren um die Förderung der Fußballjugend im Freistaat bemüht ist. Wie das aussieht, schilderte E.ON-Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Deml: Seit dem Jahr 2000 mit massivem Finanzaufwand von mehreren hunderttausend Euro um das Trikotsponsoring von unterdessen 600 Jugendteams bemüht und mit der Zielvorstellung, in den nächsten beiden Jahren weitere 400 Dressgarnituren zu beschaffen. Das imponierte Michael Skibbe, der finanzkräftige Gönner im Sport für unerlässlich hielt: "Ich kann denen nur danken, die so etwas machen".

Das tat auch der Präsident des Bayerischen Fußballverbandes, Heinrich Schmidhuber. Er sprach von landesweit über 10 000 Nachwuchsteams und hatte für eines davon eine ganz besondere Überraschung bereit. Aus Neukirchen-Balbini (Kreis Schwandorf) war gestern die Mannschaft der E-Junioren nach Regensburg gereist. Zusammen mit Rektor und Trainer Helmut Zinnbauer und ausstaffiert mit neuen Trikots. (Seite 9)

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