Ermittler im Haus des Täters

Beamte der Mordkommission haben am Wochenende weiter die Hintergründe für den Mord am Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, Rüdiger Butte (SPD), untersucht. Die Ermittler hätten im Haus des Täters Material gesichtet und diversen Schriftverkehr sichergestellt, sagte eine Polizeisprecherin in Göttingen. Darin gehe es um verwaltungsrechtliche Streitigkeiten. Zudem wurden Daten aus einem Computer und einem Handy ausgewertet.

Das genaue Motiv für die Bluttat im Hamelner Kreishaus kennen die Fahnder noch nicht. Eine 16-köpfige Mordkommission arbeitet an dem Fall. Der 74-jährige Waffennarr lag seit Jahren mit der Justiz im Streit. Ihm war unter anderem der Waffenschein entzogen worden.
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