Erste Verhandlungsergebnisse mit dem Handel
Höhere Preise bei Trinkmilch und Co.

Symbolbild: dpa
Frankfurt/Main. (dpa) Die Verbraucher müssen einem Medienbericht
zufolge mit deutlich steigenden Preisen bei Milch und Milchprodukten rechnen. In der laufenden Verhandlungsrunde gebe es erste Abschlüsse von Molkereien mit Aldi, berichtete die «Lebensmittel Zeitung» am Donnerstag. Nach ihren Informationen könnte Milch im Handel ab Mai zwischen vier und fünf Cent pro Liter teurer werden. Über das gesamte Milchfrische-Sortiment solle von zehn Prozent Preiserhöhung die Rede sein. Molkereien hätten in den Preisverhandlungen gute Karten, weil das Milchangebot wegen des sehr langen Winters geringer ausfalle.

«Zum Thema Milchpreise können wir zurzeit noch keine Stellungnahme abgeben», erklärte der Discounter Aldi Süd am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Vom Schwesterunternehmen Aldi Nord war zunächst keine Reaktion zu erhalten. An Aldi-Preisen orientieren sich Supermärkte in der untersten Preislage. Die Milchlieferverträge zwischen den einzelnen Molkereien und Handelskonzernen werden in der Regel für ein halbes Jahr geschlossen. In der zurückliegenden Runde im Herbst hatten Molkereien höhere Preise durchgesetzt. Aldi Süd hob Anfang November 2012 den Milchpreis im Laden um 9 Cent je Liter an.
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