Falsche Heiratsversprechen aus Russland
Gefährliche Verführerin

Symbolbild: dpa
Weiden. (fku) Sie muss „sicher bildhübsch“ gewesen sein, mutmaßt die Polizei. Die Schönheit, um die es geht, ist eine Russin, die ein 72-Jähriger Anfang des Jahres über eine Internet-Singlebörse kennenlernte. Die Frau (oder zumindest die Person, die sich als diese Frau ausgab) machte bei dem Weidener Eindruck. Bald „war’s um den Mann geschehen, zumal gar von Heirat die Rede war“, heißt es im Polizeibericht.

Allerdings kam vor der Liebe das Geld: Die Dame gab an, einiges davon zu brauchen. Sie müsse noch Schulden abzahlen und Visum sowie Reise zu ihrem künftigen Ehegatten finanzieren. Ob der ihr nicht helfen könne? Der 72-Jährige überwies. Und überwies. Am Ende es fast 17.500 Euro. Nur: Dem Liebesglück kam der Mann damit nicht näher. Vielmehr erwies sich das Ganze als Schwindel, er erstattete Anzeige. Ob sich so wenigstens der finanzielle Schaden begrenzen lässt, scheint aber zweifelhaft, so die Polizei: „Das Geld wird er wohl eben so wenig mehr sehen wie die bildhübsche und verführerische Russin.“
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