Fans rasten aus
Bayernreport

München.(dpa) Am Rande des Bundesliga-Derbys zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Nürnberg hat es schwere Ausschreitungen gegeben. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und die Münchner Polizei sprachen von einer neuen Dimension der Fan-Gewalt. Herrmann forderte harte Strafen für die Gewalttäter und Randalierer.Bei den Zusammenstößen zwischen gewalttätigen Fußball-Fans und der Polizei wurden am Samstag in München nach Polizeiangaben 16 Polizisten verletzt.

Nürnberger Ultras aus einer Gruppe von rund 400 Fans hätten die Polizei an der U-Bahnstation beim Stadion mit Flaschen und Steinen beworfen und auf sie eingeschlagen. Die Beamten hätten sich mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Angreifer wehren müssen. Einige Nürnberger Fans hätten zudem Steine von einer Autobahnbrücke geworfen. 30 gewalttätige Fans wurden festgenommen, weitere 31 kamen in Gewahrsam.

Böller explodiert

Schwarzenbruck.(dpa) Ein 13-jähriger ist bei der Explosion eines Böllers schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll der Junge den Böller gemeinsam mit einem Gleichaltrigen in einer Sandgrube in Schwarzenbruck bei Feucht (Landkreis Nürnberger Land) angezündet haben. Bei der Detonation schleuderten dem Kind Sand und Gestein ins Gesicht.
Der Teenager wurde schwer im Gesicht, am Kopf und am ganzen Körper verletzt und kam ins Krankenhaus. Sein Freund, der etwas weiter entfernt gestanden hatte, blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Sprengkörper nicht zugelassen.

Tödliche Fällarbeiten

Treuchtlingen.(dpa) Ein 76 Jahre alter Mann hat sich bei Baumfällarbeiten in einem Waldgebiet in Treuchtlingen (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) tödlich verletzt. Laut Polizei war der Mann mit einem 73-jährigen Bekannten am Samstag in den Wald aufgebrochen. Als die Männer den Stamm umkeilen wollten, erfasste eine Windböe den Baum und brach ihn an der angesägten Stelle ab. Der Baum fiel unkontrolliert zu Boden und traf den 76-Jährigen am Rücken. Der Mann starb wenig später im Krankenhaus.
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