02.10.2007 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Feinstaubbelastung: Regensburg richtet Umweltzone ein - Kommunen unter Druck "Stinker" aus der Stadt verbannen

von Uli Piehler Kontakt Profil

Saubere Luft ist einklagbar: Das Gerichtsurteil, das die Stadt München wegen zu hoher Feinstaubwerte zum Handeln verpflichtet, setzt Kommunen auch in der Oberpfalz unter Druck. Regensburg will im Frühjahr 2008 die Altstadt zur Umweltzone erklären. Dann sollen Fahrzeuge der Schadstoffklasse 1 (Autos mit Ottomotor ohne geregeltem Katalysator, Diesel-Pkw mit Partikelemissionen nach Euro 1) nicht mehr ins Zentrum fahren dürfen. Autofahrer, die mit einem "Stinker" in der Innenstadt erwischt werden, müssen ein Bußgeld von 40 Euro zahlen. "Eigentlich sollte diese Regelung bereits ab Montag gelten", erklärte ein Sprecher der Stadt. Die Ausarbeitung des Luftreinhalteplans verzögere sich aber. In Regensburg und elf weiteren bayerischen Kommunen - darunter Schwandorf und Weiden - gibt es mittlerweile Maßnahmenkataloge zur Verringerung der Luftverschmutzung. Schwandorf und Weiden setzen aber nicht auf Umweltzonen, sondern auf Leitsysteme, den Nahverkehr und Geschwindigkeitsbeschränkungen.

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