07.02.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Fiat bringt mit dem neuen Minivan Konkurrenz zu Opel Meriva und Ford Fusion Die Idee mit dem Idea

IDEA - vier Buchstaben für eine gute Idee. Und die lässt sich mit "Intelligentes Design, emotionale Architektur" auch noch ganz gut in Worte fassen. Fiats Minivan jedenfalls spricht nicht nur Frauen und junge Familien an, ist ein pfiffiges Auto, das mit Kleinwagen nichts zu tun hat.

von Berthold Zeitler Kontakt Profil

Während den so genannten "Urvans", den große Raumkreuzern mit meist ebenso üppiger Motorisierung und entsprechendem Preis, langsam die Luft ausgeht, erklimmen die kleinen, kompakten Raumwunder immer höhere Zulassungsgipfel. Wer da vor so einem Minivan steht, glaubt eh nicht, dass ein Opel Corsa, ein Ford Fiesta oder - wie im Falle des Idea - ein Fiat Punto das Basislager bilden.

Vier Türen, fünf Sitze, eine große Heckklappe - das alles ist verpackt in ein frisches, modernes Design. Mit 3,93 Meter Länge zum Beispiel ist der Idea dem Punto um satte sieben Zentimeter entwachsen Der Raumgewinn kommt voll den Passagieren zugute, vor allem in der zweiten Reihe.

Überhaupt setzt der Innenraum die Glanzpunkte. Variabilität und Flexibiliät sind hier die Schlagworte. Und da hat der kleine Italiener jede Menge zu bieten. Bis zu 27 Ablageflächen mit großen Türtaschen, einem Fach am Dachhimmel und einer geräumigen Konsole zwischen den Vordersitzen nehmen mehr oder minder viel Krims und Krams auf. Und das ausgeklügelte Sitzkonzept lässt 32 verschiedene Konfigurationen zu.

Zugegeben: Wir haben nicht nachgezählt, aber da sind schon ein paar Dinge, die erwähnenswert sind. Die Rücksitzbank zum Beispiel, die sich nicht nur umklappen, sondern auch um 16 Zentimeter verschieben und asymmetrisch teilen lässt. Die Rückenlehne hinten können die Passagiere um 45 Grad neigen, die Lehne des Beifahrersitzes umlegen und dann in einen kleinen Tisch verwandeln.

Aber auch der Arbeitsplatz des Fahrers ist sehr attraktiv, alle Hebel und Schalter liegen gut zur Hand, das großformatige Display in der Mitte des Armaturenbretts liefert alle wichtige Informationen auf einen Blick. Hier auch finden sich alle Bedienelemente griffgünstig in der Mittelkonsole. Ein Kofferraum, der sich zwischen 320 und 1420 Liter verwandeln lässt, nimmt auch sperriges Gepäck zuhauf auf.

Unter der Haube arbeiten zunächst einmal vier Motoren, die sich aber nicht mit jeder Ausstattungslinie kombinieren lassen. Den Einstieg markiert ein 1,2-l-Benziner mit 80 PS, der aber nur in der Grundausstattung zu haben ist und dann 13290 Euro kostet.

Sehr durchzugsstark präsentiert sich der 1,4-l mit 95 PS, ebenso der "große" Turbodiesel mit 1,9-l Hubraum und 100 PS, der es in der besten Ausstattungsvarianten dann aber auch schon auf 17890 Euro bringt. Ins Auge fassen sollten Interessenten aber auch den hochmodernen 1,3-l-Diesel, der auch im Panda, Lancia Y und bald auch im Dobló zum Einsatz kommt und nur 5,1 Liter verbrauchen soll. Die Kraft kommt über eine Fünfganggetriebe an die Vorderräder. Auf Wunsch gibt es eine Fünfgang-Automatik samt sequenzieller Schaltung mit einem besonders sparsamen "Economy"-Modus.

Sicherheitstechnisch ist der kleine Italiener "up to date": vier Airbags, ABS, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Servolenkung und Bordcomputer sind grundsätzlich an Bord. Je nach Ausstattung geht es dann rauf bis zu CD-Player, Klimaautomatik und Parksensoren. Wer es besonders exklusiv mag, holt sich noch Naivigationssystem, Panorama-Schiebedach oder das elektronische Stabilitätsprogramm oder "Hill Holder".

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