Flamingos gastieren nahe Neuschwanstein
«Gefangenschaftsflüchtlinge» im Allgäu

Im Ostallgäu haben sich am Forggensee Flamingos niedergelassen. Bild: dpa
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Deutschland und die Welt
24.04.2013
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Schwangau. (dpa/lby) Exotische Wasservögel in Nähe des Märchenschlosses Neuschwanstein: Im Ostallgäu haben sich am Forggensee bei Schwangau fünf Flamingos niedergelassen. Woher die rosafarbenen Großvögel stammen, ist völlig unklar. Es gebe keine Informationen darüber, dass die Flamingos irgendwo ausgebüxt sind, sagte ein Sprecher des Landratsamtes in Marktoberdorf am Mittwoch. Zunächst hatte die «Augsburger Allgemeine» über die Exoten im Allgäu berichte.

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) geht dennoch davon aus, dass die Vögel aus einem Tiergarten entkommen sind. Solche «Gefangenschaftsflüchtlinge» würden in Bayern häufiger gesichtet, sagte ein LBV-Sprecher. Auch am Inn und am Chiemsee seien bereits Flamingos gesehen worden.

Da die Flamingos in ihrer bayerischen Wahlheimat nicht gefährdet sind, will das Landratsamt derzeit nichts unternehmen. Im Moment würden die Vögel am Forggensee ausreichend Nahrung finden.
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