20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Franziskus verliert Angehörige durch Autounfall Papst trauert um Verwandte

Drei Familienmitglieder von Papst Franziskus sind bei einem Verkehrsunfall in Argentinien gestorben. Die Ehefrau eines Neffen und deren zwei kleine Kinder im Alter von zwei Jahren und acht Monaten verunglückten auf einer Autobahn.

Papst Franziskus hat durch einen Autounfall in Argentinien drei Familienangehörige verloren, zwei davon waren kleine Kinder. Sein Neffe Emanuel Horacio Bergoglio wurde dabei schwer verletzt. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Der 35-jährige Emanuel Horacio Bergoglio, Sohn eines 2010 verstorbenen Bruders des Papstes, erlitt dabei schwere Verletzungen. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn Córdoba-Rosario, wie die Nachrichtenagentur Télam berichtete.

Mit Lkw kollidiert

Demnach stieß das Auto Bergoglios gegen einen mit Mais beladenen Lastwagen, der in derselben Richtung unterwegs war. Nach Zeugenaussagen fuhr der Lkw aus einer Tankstelle auf die Autobahn, rund 600 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires. Die Familie war offenbar auf dem Rückweg von einem Ausflug an einem langen Wochenende. Ein Vatikan-Sprecher erklärte, Papst Franziskus sei über den "tragischen Unfall" seiner Angehörigen informiert worden und sei "tief getroffen". "Er bittet alle, die an seinem Schmerz teilhaben, sich ihm im Gebet anzuschließen", sagte Lombardi laut einer vom Vatikan verbreiteten Erklärung. Von den vier jüngeren Geschwistern des Papstes lebt nur noch seine Schwester María Elena.

Gedanken an Rücktritt

Auf dem Rückflug von seinem Besuch in Südkorea hatte sich der Papst Journalisten gegenüber zuvor über seine Zukunft unterhalten und einen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgeschlossen. "Vielleicht gefällt das einigen Theologen nicht, aber ich denke, dass der emeritierte Papst keine Ausnahme ist, sondern nur nach vielen Jahrhunderten der erste", sagte der 77-Jährige. "Ich würde das Gleiche tun, Papst Benedikt hat eine Tür geöffnet."

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