Freibad Altglashütte bleibt bis einschließlich Mittwoch offen - Neue Investitionen stehen an
Schnell noch ein paar Runden drehen

Es gibt einen "Nachschlag". Noch bis einschließlich Mittwoch haben die Wasserratten Gelegenheit, kurzweilige Stunden im Freibad Altglashütte zu erleben. Die Wettervorhersage verheißt jedenfalls Gutes. Offiziell beendet wurde die Saison bereits am Sonntag mit einem zünftigen Frühschoppen.

Dabei nutzten die Gäste nicht nur die Gelegenheit, sich fast schon traditionsgemäß mit Weißwürsten oder sauren Zipfeln verwöhnen zu lassen. Die meisten drehten noch einige Runden in dem mit 25 Grad angenehm warmen Nass. Schwimmmeister Siegfried Walter und der Vorsitzende des Förderkreises Engelbert Träger gaben ihnen noch ein Schmankerl mit auf den Heimweg: "Die Aussicht auf die kommenden schönen Tage hat uns bewogen, erst am Mittwochabend den Schlüssel endgültig umzudrehen."

Recht viel aufholen lässt sich bis dahin allerdings nicht mehr. Auch wenn das Interesse an der Freizeiteinrichtung heuer sogar etwas über dem Ergebnis von 2008 liegt, zufrieden stellte der Sommer nicht: "Der August war in Ordnung. Zuvor fehlten aber länger anhaltende Schönwetterperioden."

Rund 13 000 Besucher fanden den Weg zur Altglashütte. In einer richtig schönen Saison sind es immerhin zwischen 20- und 30 000. Was Walter und Träger freut, ist der Umstand, dass immer mehr Menschen und Institutionen den Stellenwert des Förderkreises - er betreibt das Bad - hoch einschätzen. Aktuell lässt sich ein Mitgliederstand von 320 vorweisen: "Darunter viele mit einem Familienbeitrag. Die tatsächliche Zahl der Förderer liegt damit noch wesentlich höher. Eine unverzichtbare Basis für eine gute Zukunft."
Für die kommenden Jahre sind im Übrigen auch die heuer angefallenen Investitionen bestimmt. 100 000 Euro flossen in eine neue Heizanlage und in eine Beckenabdeckung: "Die Abdeckfolie und der Kesselaustausch ersparten uns heuer 15 000 Liter Öl. Hinzu kommt ein deutliches Plus an Komfort. Nachts kühlte das Wasser bei Weitem nicht mehr so stark ab wie in der Vergangenheit. Wir konnten unseren Gästen durchgehend eine Temperatur von mehr als 25 Grad anbieten, ohne extrem nachheizen zu müssen." Geld, und das nicht zu knapp, müssen die Verantwortlichen aber jetzt schon wieder in die Hand nehmen. Der Unterwasser-Staubsauger - er reinigt den Beckenboden - hat den Geist aufgegeben.

9000 Euro sind für ein Ersatzgerät auf den Tisch zu legen. In einer ähnlichen Größenordnung bewegt sich der anstehende Austausch der Chlorgas-Anlage: "Daran führt kein Weg vorbei. Wir wollen auch in Zukunft eine optimal betriebene Freizeiteinrichtung anbieten können."
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