Freibad Altglashütte braucht neue Heizungsanlage - Förderkreis hofft auf Unterstützung
Kampf gegen hohe Energiekosten

Nach wie vor ist der Förderkreis Freibad Altglashütte die treibende Kraft für den Erhalt der Freizeiteinrichtung. Nächste notwendige Investition wird der Austausch der über 36 Jahre alten Heizungsanlage sein. Geplant ist die Umstellung auf Hackschnitzel. Für das Großprojekt hofft der Förderkreis auch auf die Unterstützung durch die Kommunen.

Große Anstrengungen hat der Förderkreis bereits unternommen, um das Bad in Altglashütte zu erhalten. Und eine große Aufgabe steht jetzt an: die Modernisierung der über 36 Jahre alten Ölheizungsanlage. Gerade die gestiegenen Energiekosten hat die Vorstandschaft veranlasst, die Planung in die Wege zu leiten. Ins Auge gefasst wird dabei eine langfristige und zukunftsweisende Lösung.

Verschiedene Planungsbüros sind beauftragt nach der günstigsten Lösung zu suchen und zu erarbeiten. Bei der Realisierung denkt die Vorstandschaft auch an die Nutzung heimischer Produkte wie Holz, Hackschnitzel oder Pellet. Dazu ist das bestehende Kesselhaus aber zu klein und eine Umbaumaßnahme erforderlich. Ein zusätzlicher Anbau für die Lagerung und Bevorratung des benötigten Heizmaterials ist erforderlich. "Für dieses Vorhaben kann der Förderkreis alleine die benötigten Mittel nicht aufbringen", betont Kassier Siegfried Walter. Sobald ein gesamt Konzept vorliegt, so Vorsitzender Engelbert Träger, will der Förderkreis die Stadt Bärnau und die umliegenden Gemeinden Plößberg, Floß und Flossenbürg informieren und um finanzielle Unterstützung bitten. "Wir werden alles versuchen das Freibad weiterhin zu erhalten", unterstreicht Träger. Für dieses Ziel wollen die Mitglieder auch Banken, Geschäfte und Bürger zu Spenden aufrufen.
"Wir machen das nicht für uns, sondern aus dem gesundheitlichen Aspekt für die Bevölkerung, für unsere Jugendlichen und Kinder sowie für den Fremdenverkehr", beschreibt Träger die Absicht des Förderkreises. Sollte das Vorhaben scheitern, so fürchten die Mitglieder um den Erhalt des Bades, auch aufgrund der hohen Energiekosten. Grundkapital, Eintrittsgelder und Beiträgen der Mitglieder im Förderkreis sowie Zuwendungen der verschiedenen Institutionen reichen nicht aus, um das Bad langfristig zu sichern.
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