18.03.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Für Heilungserfolge nach Organtransplantationen Krebspreis geht an Regensburger Forscher

von Uli Piehler Kontakt Profil

Der Regensburger Professor Edward Geissler ist mit dem Deutschen Krebspreis ausgezeichnet worden. Geissler ist Grundlagenforscher mit Schwerpunkt Organtransplantation. Er und sein Forscherteam entwickelten Strategien, die die Abstoßung von transplantierten Organen und den Ausbruch von Krebserkrankungen nach Transplantationen verhindern.

Edward Geissler promovierte 1991 (PhD) und bildete sich anschließend in Transplantationsimmunologie als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) an der Universität von Wisconsin in Madison weiter. Gegenwärtig leitet er die Forschungsabteilung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Universitätsklinikums Regensburg.

"Besonders berücksichtigen wir bei unseren Forschungen Immunsuppressiva, also Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken und so eine Organabstoßung vermeiden können", erklärt Geissler. "Spezielle Immunsuppressiva könnten Mechanismen auslösen, die das Auftreten von Krebs reduzieren." Krebs nach Organtransplantationen hat sich als eine der häufigsten Todesursachen für Organempfänger entwickelt.

Das Universitätsklinikum Regensburg gilt als eine der modernsten Kliniken Deutschlands. Es hält für die Patientenversorgung 804 Betten sowie zwölf Dialyseplätze bereit und beschäftigt insgesamt rund 3500 Mitarbeiter. Derzeit sind etwa 1700 Studenten der Human- und Zahnmedizin immatrikuliert.

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