03.09.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gefäßverschluss

von Redaktion OnetzProfil

Ein Gefäßverschluss ist gefährlich. Meist sind es Arterien der Beine, seltener der Arme, die verengen. Die Folge sind Durchblutungsstörungen in den betroffenen Extremitäten. Die sogenannte periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) kommt relativ häufig vor. Sie ist umgangssprachlich auch als Raucherbein bekannt. Männer sind öfter betroffen als Frauen. Die Patienten haben Schmerzen in den ungenügend durchbluteten Muskelgruppen. Im Großteil der Fälle ist es eine Arterienverkalkung, die bis zum kompletten Verschluss von Gefäßen führt. Zu den Hauptrisikofaktoren zählen Rauchen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus, Übergewicht und Bewegungsmangel. Medikamente können das Zusammenklumpen der Blutplättchen hemmen. Mitunter ist eine OP eine Option. Unbehandelt drohen Amputationen und lebensbedrohliche Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. (dpa)

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