20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gegner Hochriskante

Hochriskante Gegner Nach dem Spiel kommt die Rechnung. Das Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth belastete den Haushalt der Polizei mit rund 380 000 Euro. Etwa 900 Beamte waren bei dem Hochrisiko-Spiel im Einsatz. Sie begleiteten martialisch auftretende Club-Fans nach Fürth und trennten sie von Anhängern der Spielvereinigung. Zugrunde gelegt wurde ein Stundensatz von 48 Euro. Immer wieder rufen Kritiker dazu auf, der Ligaverband solle sich an den Kosten beteiligen. Zu
von Redaktion OnetzProfil

Nach dem Spiel kommt die Rechnung. Das Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth belastete den Haushalt der Polizei mit rund 380 000 Euro. Etwa 900 Beamte waren bei dem Hochrisiko-Spiel im Einsatz. Sie begleiteten martialisch auftretende Club-Fans nach Fürth und trennten sie von Anhängern der Spielvereinigung. Zugrunde gelegt wurde ein Stundensatz von 48 Euro. Immer wieder rufen Kritiker dazu auf, der Ligaverband solle sich an den Kosten beteiligen. Zumindest in Sachen Sicherheit hat der Abstieg Vorteile. Es gibt nur noch einen Hochrisiko-Gegner: Fürth! (gük)

Herrenlose Hunde

Bisher brachten illegale Welpentransporte das Nürnberger Tierheim an die Grenzen. Nun sorgt die Ferienzeit für zusätzlichen Andrang. Viele Urlauber setzen ihre Vierbeiner aus, anstatt eine Betreuung für sie zu organisieren. Schon in den ersten Ferientagen nahm das Tierheim rund 30 Hunde auf. Dort ist immer noch ein ganzer Trakt mit 55 Hunden von einem illegalen Handel aus Tschechien belegt. "Jeder Raum wird umfunktioniert, um Platz zu schaffen", sagt Heimleiterin Heike Weber . Das Aussetzen von Haustieren ist laut Gesetz verboten und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 25 000 Euro geahndet werden. (gük)

Koordinierter Wohnbau

Günstige Wohnungen werden in Nürnberg immer knapper. Die SPD-Stadtratsfraktion will nun dafür sorgen, dass schneller gebaut werden kann, die Mieten aber nicht zu stark steigen. Das Problem: 132 Verwaltungsschritte sind derzeit von der Erstellung der Rahmenplanung bis zur Erschließung nötig. Ende August wird wohl im Stadtplanungsamt eine Stabsstelle Projektentwicklung eingerichtet, in der vier bis fünf Personen arbeiten sollen. Der wichtigste Posten ist dabei ein sogenannter Wohnbaukoordinator, der dafür sorgt, dass sich die einzelnen Dienststellen nicht im Weg stehen. (gük)

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