Hängepartie in Italien

Italien sucht weiter einen neuen Staatschef: Der einstige Gewerkschaftsführer und Senatspräsident Franco Marini ist als Favorit am ersten Tag der Präsidentenwahl durchgefallen. Marini (80) verpasste die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit von 672 Stimmen am Donnerstag sowohl im ersten als auch im zweiten Wahlgang. Nachdem er zunächst die Zwei-Drittel-Mehrheit um 151 Stimmen deutlich verfehlt hatte, gaben im zweiten Durchgang Abgeordnete großer Parteien leere Stimmzettel ab. Das könnte sich im dritten Durchgang heute Vormittag wiederholen. Einige Parteien wollen erst beim vierten Wahlgang am Nachmittag wieder mitstimmen. Dann reicht die absolute Mehrheit.
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