26.08.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Heinz Donhauser will Amberg-Sulzbach Zum fünften Mal auf dem Prüfstand

von Uli Piehler Kontakt Profil

Das Personalkarussell dreht sich wieder: In wenigen Wochen stimmen die Oberpfälzer darüber ab, wer ihre Anliegen in den nächsten fünf Jahren im bayerischen Landtag vertreten soll. Mit einem Blick in den Stimmkreis Amberg-Sulzbach startet unsere Zeitung heute eine Serie über die Direktkandidaten in der Oberpfalz.

Im Stimmkreis 301, der mehr als die Hälfte des Kreises Amberg-Sulzbach abdeckt, hat seit 18 Jahren Heinz Donhauser (CSU) das Direktmandat inne. Die Grenze des Stimmkreises verläuft quer durch den Landkreis: Die Gemeinden Freihung, Freudenberg, Hirschau, Schnaittenbach und Vilseck gehören zum Stimmkreis 307 (Schwandorf). Donhauser übernahm das Mandat 1990 von Wolfgang Dandorfer. "Ich habe ein gutes Gefühl", sagt er knapp fünf Wochen vor der Wahl. "Es ist mir eine Ehre, mitzuarbeiten, dass die Oberpfalz und Bayern vorankommen."

Der 57-Jährige aus dem Amberger Stadtteil Raigering stellt sich zum fünften Mal dem Wählervotum. Zuletzt erhielt er einen eindeutigen Auftrag. 55,38 Prozent erreichte der ehemalige Berufsschullehrer bei der Landtagswahl vor fünf Jahren. Für seinen SPD-Herausforderer Reinhold Strobl aus Schnaittenbach fielen gerade mal 21,73 Prozent ab. Ein persönlicher Triumph für Donhauser: Er hatte sein Ergebnis von 1998 um mehr als neun Prozentpunkte steigern können. 1998 hieß Donhausers direkter Kontrahent Armin Nentwig. Der kam damals noch auf 40,6 Prozent der Stimmen.
Reinhold Strobl will es am 28. September noch einmal wissen. Der 58-Jährige, der vor seiner parlamentarischen Tätigkeit als Industriekaufmann tätig war, erhofft sich in diesem Jahr ein weitaus besseres Abschneiden. "Wir werden der CSU einige Prozentpunkte abnehmen", zeigt sich Strobl überzeugt. Er gehörte von 1999 bis 2002 bereits dem Bundestag an und rückte 2005 für Marianne Schieder in den Landtag nach.

Die Grünen schicken die 30-jährige Soziologin Susanne Roggenhofer aus Kastl ins Rennen. Für die Freien Wähler tritt der Amberger Allgemeinarzt und Stadtrat Dr. Klaus Ebenburger (58) an. Auf Stimmenjagd gehen außerdem Stephan Meier (45) aus Amberg für die FDP, Klaus Mrasek (44, Amberg, ÖDP), Wolfgang Berndt (58, Sulzbach-Rosenberg, Linke), Peter Ertel (55, Sulzbach-Rosenberg, Bayernpartei), Otto Hofmeister (41, Regenstauf, Republikaner) und Wolfgang Risch (67, Pommelsbrunn, NPD).

Weitere Informationen im Internet:

www.kandidatenwatch.de

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