Hersbrucker Klassiker heuer im neuen Gewand - mit viel Spaß und Musik
Schaffest mittelalterlich

Am Sonntag, 5. Mai, widmet sich das Deutsche Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck ganz und gar den Schafen: Zum verkaufsoffenen Sonntag in Hersbruck steigt von 10 bis 18 Uhr zum 21. Mal das traditionelle Schaf-Fest - dieses Mal in mittelalterlichem Flair.

Im Museumsgarten weiden seltene Schafsrassen wie Herdwickschafe aus England, Gotland-Pelzschafe aus Schweden, deutsche Edelziegen und Burenziegen. Der Rest des Museums verwandelt sich für diesen Tag in einen mittelalterlichen Markt rund ums Schaf. Da werden Accessoires, Kleidungs- und Designerstücke aus Wolle, Filz, Leder und Fell sowie handgewebte Teppiche feilgeboten, ebenso wie kulinarische Leckerbissen - großteils aus regionaler, ökologischer Erzeugung.

Wie es sich für ein Mittelalterspektakel gehört, treten ab 12 Uhr auch Spielleute auf. Zum einen trägt Bernd von Ammenberg, der Minnesänger aus Amberg, fröhliche mittelalterliche Lieder vor, meist in mittelhochdeutscher Sprache. Begleitet wird er von Ulrich dem Starken auf der Laute oder der Trommel. Dabei laden die "Spielleut' von Ammenberg", die überregional längst für ihre Auftritte bekannt sind, tanzbegeisterte Gäste auch zum höfischen Tanz ein.
Als weiteres Highlight des Tages ist die Spielmannsgruppe Lupus Vagabundus vertreten, die für humorvolle Unterhaltung mit einer Vielzahl mittelalterlicher Instrumente sorgt. Mit ihrem Gesang vermitteln die "Wanderwölfe" aus dem Raum Regensburg die Lebensfreude mittelalterlicher Spielmannstradition.

Das Museumsteam verwöhnt seine Gäste im Museumsbiergarten vor dem Haus und im romantischen Innenhof mit herzhaften Leckereien wie Lammkotelett und Lammbratwürste vom Holzkohlengrill, gebackenem Schafskäse und Schäfersalat. Ebenso gibt es Süßes zur Kaffeepause.

Wie beim Schaffest üblich, können kleine und große Gäste auch selbst aktiv werden und sich als Ritter verkleiden, historische Holzblasinstrumente oder auch Holzspielzeug basteln und handwerkliches Geschick am historischen Holzwebstuhl oder beim Klöppeln ausprobieren.

Zudem gibt es etliche Vorführungen im Museum und im Garten - so beispielsweise Korbflechten, Bücherbinden und Messerschleifen, aber auch Weben, Spinnen Drechseln und Schnitzen. Mittelalterlich gewandete Besucher können sich zum ermäßigten Eintritt von einem Euro in das Markttreiben stürzen, alle anderen Gäste zahlen den regulären Eintrittspreis von drei Euro, Familien von fünf Euro.
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