Hintergrund

In Tschechien werden laut eines Berichts des Bayerischen Rundfunks hauptsächlich drei Standorte für ein Atommüll-Endlager in der Nähe zur Grenze in Betracht gezogen. Darunter sei ein ehemaliges Militärsperrgebiet beim Berg Dreisessel im Bayerischen Wald sowie zwei Orte auf Höhe der nördlichen Oberpfalz. Sollte Manovice bei Klattau ausgewählt werden, müssten mehrere Millionen Kubikmeter Stein aus den dortigen Granitvorkommen gesprengt werden, um genügend Platz für abgebrannte hochradioaktive Brennstäbe zu erhalten. Inzwischen kämen die Zwischenlager in den tschechischen Atomkraftwerken Temelin und Dukovany nahe an ihre Kapazitätsgrenzen. Daher würde der Bedarf für ein Endlager immer dringlicher.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.