13.07.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Hühnchen-Wunder

von Redaktion OnetzProfil

Ein weiteres Wunder, das in der Hahnbacher Kirche verewigt ist, soll auf dem Jakobsweg passiert sein. Der in Portugal omnipräsente Hahn soll sich übrigens auch darauf berufen. So wurde einst ein unschuldiger Pilger auf dem Jakobusweg fälschlich des Diebstahls bezichtigt und zum sofortigen Tod durch den Strang verurteilt.

Als der Mann bereits längere Zeit am Galgen gehangen hatte, wurde seine Unschuld bewiesen. Bitten um ein Abnehmen des Toten und eine Revision des Urteils beim Richter sollen bei diesem nur zu einer Abfuhr geführt haben - mit den Worten: "Gehängt ist gehängt und tot ist tot - so sicher, wie die beiden gebratenen Hühner hier auf meinem Tisch."

Unmittelbar darauf aber erhob sich das gebratene Federvieh von der Servierplatte und flog durch die Türöffnung davon. Durch dieses Wunder gewandelt, ließ der Richter den Gehängten abnehmen - er lebte tatsächlich noch und erholte sich bald, um seine Pilgerreise fortzusetzen. (mma)

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