"Ich bin ein Feld"

"Ich bin ein Feld" Wie spricht man ihn denn nun korrekt an? Diese Frage stand beim ersten Auftritt von Philipp Graf von und zu Lerchenfeld als Regensburger CSU-Bundestagskandidat im Raum. "Graf Lerchenfeld" sei im Umgang miteinander üblich, klärte der adlige Politiker aus Köfering auf. "Ich höre aber eigentlich auf alles." Nur eines mag Lerchenfeld, der seit 2003 Mitglied im Bayerischen Landtag ist, nicht so sehr: Wenn man ihn mit "Lerchenberg" anspricht. Das habe der frühere Ministerpräsident
Wie spricht man ihn denn nun korrekt an? Diese Frage stand beim ersten Auftritt von Philipp Graf von und zu Lerchenfeld als Regensburger CSU-Bundestagskandidat im Raum. "Graf Lerchenfeld" sei im Umgang miteinander üblich, klärte der adlige Politiker aus Köfering auf. "Ich höre aber eigentlich auf alles." Nur eines mag Lerchenfeld, der seit 2003 Mitglied im Bayerischen Landtag ist, nicht so sehr: Wenn man ihn mit "Lerchenberg" anspricht. Das habe der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber gerne gemacht. Der Ministerpräsident habe dabei wohl den Stoiber-Imitator Michael Lerchenberg im Kopf gehabt, vermutet Graf Lerchenfeld. "Ich habe ihm dann immer gesagt: Ich sehe zwar aus wie ein Berg, ich bin aber ein Feld." (duf)

CSU fragt Basis

Die elendige Suche nach einem Oberbürgermeisterkandidaten in der zerstrittenen Regensburger CSU könnte bald ein Ende haben: Der Kreisvorsitzende Armin Gugau hat sich nun doch mit einer Mitgliederbefragung einverstanden erklärt. In der vergangenen Woche hatte Gugau noch davor gewarnt, bei dieser von CSU-Landtagsabgeordnetem Dr. Franz Rieger ins Spiel gebrachten Variante könnte es "juristische Probleme" geben. Doch nachdem die CSU-Landesleitung rechtliche Bedenken ausgeräumt hat, ist Gugau wieder auf Schmusekurs. Er sei Rieger sogar dankbar, dass er die Mitgliederbefragung öffentlich vorgeschlagen habe. Eine solche Befragung betone die Basisdemokratie in der Partei. (duf)

Über den Tellerrand

Möglichst politisch korrekt wollen die Studenten an der Uni Regensburg in dieser Woche essen. Die Mensa-Aktion "Blick über den Tellerrand" in Kooperation mit dem Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz will mit gängigen Vorurteilen aufräumen und zeigen, dass eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung einfach und lecker zugleich sein kann. "Seit Jahren folgt ein Lebensmittelskandal auf den nächsten. Dabei liegt es doch ganz bei den Konsumierenden, was und wo gekauft wird", meint Michael Bothner von der Hochschulgruppe "Bunte Liste": "Muss es wirklich immer der Supermarkt sein oder lohnt es sich nicht doch den regionalen Bauern aufzusuchen?" (duf)
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