Israel bricht Gespräche nach neuem Raketenbeschuss ab
Waffenruhe dahin

Die Hoffnungen auf eine dauerhafte Waffenruhe im Gaza-Konflikt haben sich zerschlagen. Als Antwort auf palästinensischen Raketenbeschuss griff die israelische Armee am Freitag rund 15 Ziele im Gazastreifen an. Dabei wurde nach palästinensischen Angaben ein zehnjähriges Kind getötet, zudem gab es mindestens elf Verletzte.

Zuvor hatten militante Palästinenser nach Auslaufen einer dreitägigen Feuerpause wieder Raketen Richtung Israel abgefeuert. Deshalb setzte Israel auch die Verhandlungen in Kairo über eine Beendigung des seit einem Monat tobenden Gaza-Kriegs aus. Israel werde nur verhandeln, wenn die Waffen schweigen, sagte ein Regierungsbeamter. "Israel führt keine Verhandlungen unter Feuer." Nach Angaben der israelischen Armee wurden am Freitag 35 Raketen auf Israel gefeuert. Drei der Geschosse seien von Abwehrsystemen abgefangen worden. Bei Einschlägen auf israelischer Seite gab es mehrere Verletzte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.