12.09.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Japan: Weiter Suche nach Flutopfern Aus aller Welt

von Redaktion OnetzProfil

Tokio.(dpa) Nach den gewaltigen Überschwemmungen im Osten Japans haben Rettungskräfte am Freitag die Suche nach Vermissten fortgesetzt. In der schwer betroffenen Stadt Joso (Provinz Ibaraki) blieb das Schicksal von 22 Menschen unklar, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Am Vortag waren nach schweren Regenfällen Uferbefestigungen von Flüssen gebrochen. Über 30 Quadratkilometer Fläche wurde überschwemmt.

Nach Trennung: Zwillingspaar stabil

Köln.(dpa) Das in einer komplizierten OP getrennte siamesische Zwillingspaar ist über den Berg. Die beiden sechs Monate alten Mädchen waren am unteren Brust- und Bauchbereich zusammengewachsen und teilten sich eine Leber. Die Mädchen hätten die Intensivstation eines Kölner Kinderkrankenhauses verlassen, sagte der Chefarzt der Kinderchirurgie, Thomas Boemers, am Freitag. "Tamari und Tebrole geht es ausgesprochen gut." In drei bis vier Wochen können die beiden mit ihrer Mutter wieder zurück in ihre Heimat Georgien. Die Familie hat Verwandte in Köln. Auch nach der Operation seien die beiden "emotional sehr verbunden". "Sie liegen, wie sie es gewöhnt sind, im selben Bettchen, lächeln sich zu, kuscheln und tasten sich gegenseitig das Gesicht ab", sagte Boemers.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp