Jüdischer Verband setzt Zeichen gegen Antisemitismus
Weltkongress tagt in Ungarn

Um ein Zeichen gegen den in Ungarn zunehmenden Antisemitismus zu setzen, sind mehr als 600 Delegierte des Jüdischen Weltkongresses (WJC) am Wochenende zu ihrem dreitägigen Plenum in Budapest zusammengekommen. Noch vor Beginn der Tagung hatten am Samstag mehrere Hundert Anhänger der rechtsextremen Partei Jobbik (Die Besseren) im Zentrum von Budapest gegen das WJC-Plenum in der ungarischen Hauptstadt demonstriert. "Mit unserer Veranstaltung wollen wir den rund 100 000 jüdischen Ungarn den Rücken stärken, ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind", erklärte der stellvertretende WJC-Generalsekretär Maram Stern.

Beim Eröffnungsdiner am Sonntagabend sprachen der rechtskonservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban und der israelische Energieminister Silvan Schalom.

Der Jüdische Weltkongress ist der Dachverband der jüdischen Gemeinden und Organisationen außerhalb Israels. Das Plenum findet alle vier Jahre statt und dauert bis Dienstag.
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