Jugend auf den Spuren Gleichaltriger im 18. Jahrhundert
Einst eine Schufterei

Da staunten die Jugendlichen von heute nicht schlecht: Gleichaltrige von damals mussten im 18. Jahrhundert unter schwierigsten Umständen schuften, um für ihre Eltern und für sich selbst den Lebensunterhalt zu verdienen.

Das erfuhren junge Leute in Theuern in der Außenstelle des Museums bei einem Ausflug zum Schleif- und Polierwerk. Einrichtungen wie diese standen üblicherweise am Wasser, in diesem Fall an der Vils.

Der Obst- und Gartenbauverein hatte mit den Jugendlichen eine Fahrrad-Exkursion ins Museum unternommen, die unterhaltsam, aber auch lehrreich war. Die Teilnehmer erfuhren, wie einst Glas herstellt wurde, wie in der Schleifmühle große Natursteine bearbeitet, zu Platten geschnitten und poliert wurden. Noch vorhandene, historische Maschinen machten das nachvollziehbar.

Die Anlage im Museum existierte bereits als Getreidemühle, der um 1880 ein Glasveredelungs-Betrieb angegliedert wurde.

Beim Kneippbecken wurde dann ein Zwischenstopp eingelegt, Gisela Reindl hatte dazu eine Brotzeit und Getränke parat. Bei Quizfragen über Bienen und Schmetterlinge musste mancher Teilnehmer passen. Doch das spielte keine so große Rolle, denn zum Ende des Ausfluges machten Süßigkeiten diese Wissenslücken wieder wett.
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