Jurastudent schlägt Bundesrichter - In Psychiatrie
Schizophrenie bescheinigt

Nach dem Angriff auf einen Richter des Bundesgerichtshofes an der Uni Passau muss ein Jurastudent in die Psychiatrie.

Der 24-Jährige leide unter Schizophrenie und bleibe ohne Behandlung eine Gefahr für die Allgemeinheit, begründeten die Richter am Landgericht Passau am Dienstag ihre Entscheidung in dem Sicherungsverfahren. Der Student hatte den 59 Jahre alten Richter bei einem Vortrag im Februar 2011 mit der Faust auf das Ohr geschlagen. Das Opfer erlitt einen Tinnitus und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der 24-Jährige hatte schon im Vorjahr die Angestellten eines Paketdienstes mit dem Tod bedroht.

Eine Woche später hatte er eine Gerichtsvollzieherin angegriffen und verletzt. Bereits nach diesen Vorfällen war er mehrere Monate lang in der Psychiatrie.
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