13.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kinder erkunden Flora und Fauna: Wanderung der Feuerwehr mit echten Waidmännern Durch Feld, Wald und Wiese

von Redaktion OnetzProfil

Für 13 Kinder und ihre Eltern konnte das Wetter nicht besser sein, als sie am späten Nachmittag zu einer Erkundungstour durch Feld, Wald und Wiese aufbrachen. Jagdaufseher Gerhard Wels und Jäger Dominik Sachsenhauser leiteten die muntere Gruppe vom ehemaligen Trainingsplatz für Schäferhunde bei Ölhof Richtung Baumwirtsmarterl.

Zuerst ging es im Unterholz einem Graben entlang, der nur zeitweise Wasser führt. Hier waren verschiedenste Pflanzen an den einzelnen Standorten zu sehen, von Farnen an feuchteren Stellen bis zu Fichtensämlingen, die reichlich aufgekeimt sind. Ebenso waren an einzelnen älteren Fichten Verletzungen der Rinde zu erkennen, die durch das sogenannte Fegen junger Rehböcke entstanden sind. Damit markieren die Tiere ihre Reviere; bei den Bäumen aber bewirkt das später auch stärkeren Harzaustritt. Letzteres war früher wiederum für das Herstellen von Fackeln sehr wichtig, erläuterten die Forstleute den Kindern.

An anderer Stelle stießen sie auch auf einen Pulverbaum, aus dessen Holzkohle früher Schwarzpulver gemacht wurde. Unterwegs war der ungarische Vorstehhund von Jagdaufseher Wels für die Kinder ein zusätzlicher ständiger Blickfang. Der Magyar Vizsla war gut ausgebildet und für die Kleinen ein dankbares Streichelobjekt. Die Gruppe kam auch an einer Traubeneiche vorbei, die zum Baum des Jahres gekürt wurde. Die Tour wurde ferner immer wieder durch Stopps an Sträuchern von wilden Himbeeren, Brombeeren und Schwarzbeeren unterbrochen - inklusive kleiner Kostproben.

Nach zweieinhalb Stunden kam die Gruppe zum Ziel, auf die Wiese von Paul Winklmann, Vorstand der Feuerwehr Adlholz, die hinter der Aktion stand. Hier gab es ein Lagerfeuer, heiße Wiener, Limo und andere Erfrischungen. Die Jäger hatten außerdem einige Geschicklichkeitsspiele für die kleinen Trapper aufgebaut, wo es zum Abschluss noch einmal viel Spaß gab.

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