Kölner Stadt-Anzeiger
Pressestimmen

Die Zeitung meint zur Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank:

In Deutschland wären eigentlich steigende Zinsen angebracht. Der Zins ist ja der Preis für Geld - und wenn der Preis künstlich zu niedrig angesetzt wird, dann besteht die Gefahr der Fehlleitung des Geldes. Dann wird mit Aktien spekuliert oder es werden überteuerte Immobilien gekauft. Umgekehrt leiden alle Sparformen oder die Altersvorsorge unter dem Zinstief. Selbst bei der derzeit moderaten Geldentwertung geht die Zinspolitik eindeutig in die Richtung Enteignung der Sparer.

Stuttgarter Zeitung

Das Blatt aus Baden-Württemberg kommentiert die Debatte um den Steuerbetrug:

Über die Länderkammer will die Opposition Druck beim Kampf gegen Steuerhinterziehung machen. Auch Schwarz-Gelb hat der Fall Hoeneß verunsichert. Union und FDP kündigten ebenfalls an, die Regelungen prüfen zu wollen. Bevor die Politik im Schnellverfahren Gesetze ändert, sollte sie nachdenken. Die Selbstanzeige ist ein bewährtes Mittel, um die Staatskassen zu füllen. Darum geht es bei der Steuererhebung. Die Finanzverwaltungen hätten kaum das Personal, um alle Betrugsfälle aus eigener Kraft aufzuklären, die ihnen heute per Selbstanzeige auf dem Silbertablett serviert werden. Daran sollten auch Wahlkämpfer denken.
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