Lama Tendar stellt zum Abschluss der Kulturwoche Mandala vor - Haiku-Lesung und Andacht
Hochmotiviert bis zur Vollendung

Mehr als 700 Besucher zeigten während der Kulturwoche "Tibet-Nepal - Begegnungen" Interesse an den Angeboten im LCC und in der Krötenseeschule. Die Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des "Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs" lief, bezeichnete VHS-Leiter Manfred Lehner bei der Abschlussfeier als vollen Erfolg. Der tibetische Mönch und Mandala-Meister Lama Tendar stellte dabei als Höhepunkt sein vollendetes Medizin-Buddha-Mandala vor.

Tief beeindruckt zeigte sich Lehner von der Mandala-Kunst des buddhistischen Mönchs Lama Tendar. Während der Woche hatten viele Menschen Gelegenheit, die mühevolle Aneinanderreihung der unzähligen Halbedelsteine bis hin zur Fertigstellung zu verfolgen. Bei einer Rückschau ließ der VHS-Leiter die einzelnen Angebote Revue passieren.

Glück und Gesundheit

Mandala-Meister Tendar bestätigte bei der Vorstellung, dass er dieses religiöse Kunstwerk mit großer Motivation gelegt habe. Dies sein unbedingte Voraussetzung, um zu einer guten Vollendung zu kommen. Seine Gebete sollen der Stadt Sulzbach-Rosenberg und allen ihren Bürgern Glück und Gesundheit bringen. In Verbindung mit dem Medizin-Buddha, der in der Mitte des Mandalas durch einen Lapislazuli-Stein symbolisiert wird, soll alles Leid von den Menschen genommen werden.

Lehner dankte Simone Gradl, Sieglinde Steger, Manfred Härtl, Jürgen Gradl und den vielen Helfern, die für den reibungslosen Ablauf der Kulturwoche gesorgt hatten. Simone Gradl richtete Dankesworte an Dr. Nyima Tsering für die Beiträge zur Tibet-Medizin und Lama Tendar für dessen Bereitschaft, dieses Mandala - übrigens das erste Halbedelstein-Mandala in Europa - zu legen. Weiterer Austausch in der Zukunft ist vereinbart.

Glück für alle Wesen

Mit ausgetauschten Schals und dem Wunsch "Mögen alle Wesen glücklich sein" wurde der Dank untermauert. Jürgen Gradl überraschte Lama Tendar mit einem lebensgroßen Poster, das den tibetischen Geistlichen selbst zeigt. Christine Gradl, Kulturpreisträgerin der Stadt Hirschau, führte die Besucher in die Haiku-Dichtkunst ein. Diese kürzeste Form der Lyrik drückt in ihrer klassischen Form in drei Zeilen mit fünf, sieben und wieder fünf Silben starke Bilder aus, die beim Lesen entstehen. Ein Haiku sei eine Momentaufnahme. Nach genauer Beobachtung wird eine Stimmung ausgedrückt.

Neben vielen verschiedenen Haikus trug Christine Gradl auch ein Haiku zum Mandala im LCC vor: "Pfade aus Stein. Ein heilsames Mandala. Der Weg ist das Ziel."
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