Leichen nicht mehr zu identifizieren

Die Bergungskräfte in Bangladesch finden nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes immer weitere Opfer unter den Trümmern. Am Wochenende wurden mehr als 100 Leichen geborgen. Elf Tage nach dem Unglück lag die Zahl der Toten bei 610. Der Schuttberg war immer noch nicht abgetragen. Regierung, Fabrikanten, Arbeitnehmer und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) vereinbarten einen Aktionsplan für mehr Sicherheit in der Textilindustrie, die fast 80 Prozent zu den Exporteinnahmen des südasiatischen Landes beisteuert. Einer der Bergungskräfte sagte, dass die meisten der am Samstag geborgenen Leichname nicht mehr identifizierbar seien. Die meisten Opfer seien Frauen.
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