Männer erbeuten Geld, Schmuck und Kriegsabzeichen
In Bayern auf Diebestour

Symbolbild: dpa
Memmingen/Waidhaus. Die Festnahme eines Einbrecherduos aus Litauen war der gemeinsamen Kontrollaktion der Bundespolizei Waidhaus, der Polizeiinspektion Fahndung Waidhaus, sowie der guten Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Memmingen zu verdanken. Die beiden Männer, 34 und 29 Jahre, waren mit einem Mercedes mit litauischem Kennzeichen am 5. August um 16.20 Uhr bei Waidhaus auf der Autobahn A6 unterwegs und konnten kurz vor der tschechischen Grenze kontrolliert werden.

Bei der Durchsuchung entdeckten die Fahnder etwa 30 Armbanduhren, 50 Ohrringe sowie Armschmuck. Außerdem zählten vier Kameraobjektive, ein Fernrohr und weitere Gegenstände wie ein Kriegsabzeichen aus dem Jahr 1914 zum Diebesgut. Die Männer hatten alles in ihren Socken im Rucksack versteckt.

Zudem wurden knapp 900 Euro an Bargeld und größere Mengen an Münzen sichergestellt, darunter wertvolle Krügerrand- und König-Ludwig-Münzen. Der Gesamtwert wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Anhand von Bildern konnte die KPI Memmingen bereits einige Gegenstände den Tatorten zuordnen.

Nach der Festnahme und den Vernehmungen wurden die beiden Täter nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in die Justizvollzugsanstalten nach Amberg und Weiden eingeliefert. In den Folgetagen stellte sich bei den weiteren Ermittlungen durch die KPI Memmingen heraus, dass die beiden Litauer in ganz Bayern auf Diebestour unterwegs waren, in verschiedenen Wohnungen eingebrochen sind und genannte Gegenstände entwendet haben. Beim Aufhebeln der Fenster und Türen hinterließen die Litauer auch Sachschäden.

Da trotz der intensiven Ermittlungsarbeit bisher noch nicht alle Gegenstände einem Tatort zugeordnet werden konnten, bittet die KPI Memmingen um Hinweise, die jede Polizeidienststelle entgegen nimmt.
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