06.09.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Marathonläufer Martin Heldwein bereichert Radweg nach Tirschenreuth mit Entfernungsangaben Orientierungshilfe für Jogger

Wer öfter den Radweg von Bärnau, insbesondere von Heimhof aus, nach Tirschenreuth fährt, dem fallen seit Mitte Mai kleine Schilder an Holzpfählen auf, die in regelmäßigen Abständen aufgestellt sind. Darauf abgedruckt Entfernungsangaben.

von Autor BIRProfil

Doch viele Radfahrer, Jogger oder Fußgänger wissen im ersten Moment nichts damit anzufangen.

Der Hintergrund dieser Beschilderung: Martin Heldwein, der "Maler", wie er einfach nur genannt wird, ist bereits seit einigen Jahren aktiver Marathonläufer. Ob in Berlin, München oder zuletzt in New York, überall ist er die 42 Kilometer schon gelaufen.

Und weil er zum Trainieren mehrmals in der Woche auf dem Fahrradweg unterwegs ist, kam ihm die Idee, Kilometermarkierungen anzubringen. Und zwar auf einer Länge von genau zehn Kilometern. Damit, so überlegte er, hätte man immer eine Orientierungshilfe, welche Strecke man schon gelaufen ist und wie viel man noch vor sich hat.

Kräfte einteilen

Heldwein: "Besonders für Anfänger, die mit dem Laufen und Joggen erst beginnen, sind diese Markierungen sehr hilfreich." Vor allem, weil sie sich so ihre Kräfte besser einteilen und sich bei den folgenden Trainingseinheiten entfernungsmäßig Meter für Meter steigern könnten.
Für diese Beschilderung brauchte er natürlich die Zustimmung der Stadt Bärnau in der Person von Bürgermeister Alfred Stier, die auch prompt erfolgte. Voraussetzung war allerdings, dass durch diese Schilder keine Gefahrenstellen entstehen sollten, also ein sicherer Abstand zum Fahrradweg eingehalten wird.

Alle 500 Meter

Und so konnte der "Maler" mit diesem Vorhaben Mitte Mai beginnen. Auf einer Strecke von Heimhof bis zur Schmelitz, genau zehn Kilometer, brachte er zusammen mit seiner Frau Birgit in Abständen von jeweils 500 Metern seine Hinweisschilder an. Bleibt noch anzumerken, dass auf die Stadt Bärnau keine Kosten zukamen, weil Martin Heldwein dies alles in Eigenregie durchführte, wobei Maria Regler aus Weiden den Druck der Schilder übernahm.

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