Marc Bator wechselt zu Sat.1
Aus aller Welt

Hamburg/München.(dpa) "Tagesschau"-Sprecher Marc Bator (40) wird künftig bei Sat.1 die Nachrichten sprechen. Das teilten ARD-aktuell und Sat.1 mit und bestätigten einen Bericht der "Bild"-Zeitung (Freitag). "Ich weiß, was ich der ,Tagesschau' zu verdanken habe. Aber nach 13 Jahren war für mich Zeit für eine Veränderung", sagte Bator im "Bild"-Interview. "Ich habe bei der ARD keine Perspektive mehr gesehen, weil ich mich nicht weiterentwickeln konnte. Ich wollte kein "Tagesschau"-Rentner werden." Seine Nachfolgerin ist Linda Zervakis.

Vier Tote: Auto stürzt von Brücke

Brüssel.(dpa) Vier junge Leute sind in Brüssel mit ihrem Wagen von einer Brücke in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen. Das Cabrio kam ins Schleudern, drehte sich und durchbrach das Brückengeländer, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Der Wagen stürzte von der Brücke Pont Van Praet in die Tiefe, flog mehr als 20 Meter durch die Luft und prallte auf die Uferstraße. Drei der Autoinsassen im Alter von 20 bis 25 Jahren waren sofort tot, der vierte starb im Krankenhaus.

Billig-Silikon verteidigt

Marseille/Paris.(dpa) Im Strafprozess um minderwertige Brustimplantate aus Frankreich hat der Gründer des Herstellerunternehmens PIP die Verwendung von billigem Industrie-Silikon verteidigt. Der Kunststoff sei zwar nicht zugelassen, aber unbedenklich gewesen, sagte Jean-Claude Mas (73) am Freitag in Marseille vor Gericht. PIP sei keinerlei Risiko eingegangen, weil sein Silikon-Gel dem genehmigten Produkt entsprochen habe und in manchen Bereichen sogar besser gewesen sei.

Mas und vier mitangeklagten ehemaligen Mitarbeitern drohen in dem Prozess wegen Betrugs und schwerer Verbrauchertäuschung bis zu fünf Jahre Haft. Weltweit haben Chirurgen Schätzungen zufolge Hunderttausende Silikonkissen des französischen Unternehmens implantiert, in Deutschland sind mehr als 5000 Frauen betroffen. Die PIP-Produkte gelten als besonders reißanfällig.

Japan kommt nicht zur Ruhe

Tokio. (dpa) Ein starkes Erdbeben hat die nordjapanische Hauptinsel Hokkaido erschüttert. Gefahr durch einen Tsunami in Folge des Bebens der Stärke 7,0 bestand am Freitag jedoch nicht, wie die Meteorologische Behörde mitteilte. Berichte über mögliche Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag nahe der Kurilen östlich von Hokkaido in einer Tiefe von 10 Kilometern. In jüngster Zeit häufen sich die Erdbeben in Japan. Am vergangenen Samstag hatte ein Beben der Stärke 6,3 die westliche Insel Awaji erschüttert, wodurch 32 Menschen Verletzungen erlitten und fast 2900 Häuser beschädigt wurden. Innerhalb von 24 Stunden folgten 390 Nachbeben. Am Mittwoch wurde zudem die 180 Kilometer von Tokio entfernte Insel Miyake von einem Beben der Stärke 6,2 erschüttert. Dabei wurden mindestens drei Menschen verletzt. Am 11. März 2011 hatten ein Beben der Stärke 9,0 und ein Tsunami den Nordosten verwüstet und Tausende in den Tod gerissen. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es zu einem GAU.
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