Meisner lädt zu Glaubensfest
Kurz notiert

Köln. (KNA) Kardinal Joachim Meisner hat zur Teilnahme am Eucharistischen Kongress in Köln aufgerufen. Die Besucher erwarten vom 5. bis 9. Juni 800 Veranstaltungen, sagte der Erzbischof. Es stünden Gottesdienste, Glaubensgespräche, Anbetungen und kulturelle Veranstaltungen auf dem Programm, allerdings für alle Generationen. Gastgeber ist die Deutsche Bischofskonferenz, Ausrichter das Erzbistum Köln. Thematisch steht die Eucharistie als das zentrale Sakrament in der katholischen Kirche im Mittelpunkt. Der Eucharistische Kongress ist Teil des mehrjährigen Dialogprozesses, mit dem die Kirche den Missbrauchsskandal aufarbeiten will. Nach Veranstalterangaben liegen bisher gut 13 000 Anmeldungen vor. Gerechnet werde mit rund 30 000 Dauerteilnehmern und Tagesgästen.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.eucharistie2013.de

Dokument zur Reformation

Vatikanstadt. (KNA) Vier Jahre vor dem 500-Jahr-Gedenken der Reformation 2017 veröffentlichen Vatikan und Lutherischer Weltbund voraussichtlich im Juni ein gemeinsames Dokument zu dem weltgeschichtlichen Ereignis. Das Papier solle nicht in der Stadt des Thesenanschlags, Wittenberg, sondern am Sitz des Lutherischen Weltbunds in Genf präsentiert werden, teilte der Päpstliche Einheitsrat mit. Der Präsident des Rates, Kardinal Kurt Koch, sagte, das Dokument habe drei Teilen. Der Erste betone Dankbarkeit für die ökumenischen Fortschritte. Der Zweite sei "eine Klage über das, was in 500 Jahren alles passiert ist, insbesondere die Konfessionskriege, aber auch das Beschreiten des Wegs einer radikalen Säkularisierung als scheinbarer Ausweg". Im dritten Teil würden Schritte für die Zukunft erörtert. Mit dem Text werde es liturgische Vorschläge für gemeinsame Gottesdienste zum Reformationsjubiläum geben, sagte Koch.

Interreligiöser Feiertagskalender

Hamburg. (epd) Die Hamburger Akademie für Weltreligionen hat einen interreligiösen Feiertagskalender ins Internet gestellt. Der Kalender könne das gegenseitige Verständnis verbessern helfen, teilte die Sozialbehörde in Hamburg mit. Die Webseite liefert zunächst Informationen über religiöse Feiertage von Christen, Muslimen, Juden, Buddhisten und Aleviten. Weitere Feiertage von anderen Religionen sollen folgen. Der Kalender erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr stehen besondere, die jeweilige Religion prägende Feiertage im Vordergrund.

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Weitere Informationen im Internet:

hamburg.de/interreligioeser-kalender

Keine Gratifikation zum Konklave

Vatikanstadt. (KNA) Die Vatikan-Angestellten müssen zum jüngsten Pontifikatswechsel auf die erhoffte Sondergratifikation verzichten. Nach dem Tod von Johannes Paul II. im April 2005 hatten die Mitarbeiter der Kurie und des Vatikanstaats eine Sonderzuwendung von rund 1000 Euro erhalten; eine weitere, kleinere Vergütung gab es zum Amtsantritt von Benedikt XVI. Statt Sonderzahlungen soll der Betrag nach Informationen aus dem Vatikan diesmal für besondere Projekte gespendet werden.
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