Michldorfer tot: Absturz in den Karpaten

Bei einer Rucksackwanderung in den Karpaten in Rumänien ist ein 26-Jähriger aus Michldorf (Markt Leuchtenberg) ums Leben gekommen. Der junge Mann stürzte im Fogarascher Gebirge in die Tiefe. Dies teilte das Generalkonsulat in Hermannstadt am Montagabend der Polizeiinspektion Vohenstrauß mit. Die Beamten ermittelten die Angehörigen und informierten die in Weiden lebenden Eltern des Opfers.

Über Unfallhergang und -zeit konnte die Polizei keine Angaben machen. Die Rettungsdienste haben lediglich die beiden Hirtenhunde des jungen Mannes, der durch seine Dreadlocks bekannt war, lebend an der Unfallstelle aufgefunden.

Bei HPZ beschäftigt

Der gelernte Kaminkehrer, der in Michldorf alleine mit seinen Hunden wohnte und täglich mit dem Fahrrad nach Irchenrieth fuhr, war seit geraumer Zeit über Arbeitsmaßnahmen beim Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) untergekommen und dort dem Hausmeister zugeteilt. Hier war der freundliche und fleißige Mann sehr beliebt. Gerne besuchte er das Training der HPZ-Fußballmannschaft.

Mit Hunden unterwegs

Am 15. Juni war wieder eine Maßnahme beendet. Er verabschiedete sich bei Kollegen und sagte, dass er mit seinen Hunden zu einer längeren Rucksackwanderung in die Karpaten aufbrechen werde. Sie sind mit den meisten Gifpeln über 2500 Metern das massivste Hochgebirge Rumäniens.