Mobbing im Internet fordert Todesopfer

Hunderte Kanadier haben einer 17 Jahre alten Schülerin gedacht, die sich nach Attacken im Internet gegen sie das Leben genommen hatte. Bei einer Mahnwache in Halifax in der ostkanadischen Provinz Neuschottland forderten sie, dass die Bloßstellung und Beschimpfung von Menschen im Internet aufhören müsse. "Stoppt das Mobbing", sagte die Cousine des Opfers vor der stillen Menge.

Das Mädchen war laut seiner Mutter 2011 vergewaltigt worden. Nachdem Bilder im Internet kursierten, ging sie am Sonntag in den Tod.

Unterdessen wurden in Kalifornien nach einem ähnlichen Fall drei 16-Jährige festgenommen. Sie sollen ein 15 Jahre altes Mädchen sexuell missbraucht haben, als es bewusstlos war. Nachdem Bilder davon im Internet aufgetaucht waren, habe sich das Mädchen im Oktober das Leben genommen.
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