Nach Anschlägen bei Boston-Marathon
Verstärkte Polizeipräsenz

Bild: dpa
Washington. (dpa) Bei den beiden Bombenanschlägen am Rande des traditionellen Bostoner Marathons sind mindestens drei Menschen ums
Leben gekommen. Das bestätigte am Abend der Polizeichef der Metropole
im US-Staat Massachusetts. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, wie Medien unter Berufung auf Behörden und Krankenhäuser berichteten. Polizeichef Ed Davis lehnte detaillierte Angaben zu den laufenden Untersuchungen ab. Er wies aber Berichte zurück, nach denen ein Tatverdächtiger gefasst sei. Die beiden Bomben waren am Montagnachmittag nahe der Marathon-Ziellinie explodiert.

Nach den tödlichen Bombenanschlägen von Boston hat die Polizei ihre Präsenz auch in den New Yorker U-Bahnen und Bahnhöfen deutlich verstärkt. An nahezu jeder Haltestelle der Subway steht ein Polizist, an größeren Bahnhöfen auch mit Sturmgewehr, Schutzweste und Gefechtshelm. Zudem gab es Durchsagen, um die Reisenden zu beruhigen. So zum Beispiel: «Die Polizei ist für Sie da, wir schützen Sie.»

Der britische Premierminister David Cameron ist entsetzt vom Anschlag auf den Marathon in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. Die Bilder aus Boston seien schockierend und entsetzlich, schrieb Cameron in der Nacht im Kurznachrichtendienst Twitter. Seine Gedanken seien bei allen Betroffenen, so der Premier weiter. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zeigte sich entsetzt über den Bombenanschlag. Er sei tief schockiert von den Explosionen beim Boston-Marathon, erklärte Rasmussen in Brüssel.
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