Nach schwerem Unfall im Rollstuhl: Ursulapoppenrichter Kirwamoidl verblüfft alle
Sie steht auf und tanzt Walzer!

Eine ganz besondere Überraschung gab es beim Baumaustanzen anlässlich der Ursulapoppenrichter Kirwa. Das langjährige Kirwamoidl Svenja Mayer, das vor etlichen Jahren einen schweren Unfall hatte und seitdem auf den Rollstuhl angewiesen ist, stand auf und tanzte erstmals mit seinem Burschen einen Walzer. Eine großartige Szene, die viele staunende Gesichter hervorrief.

Ein anstrengendes, aber erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Sportfreunden aus Ursulapoppenricht. Vier Tage lang feierte man quasi durchgehend Kirchweih und das 40-jährige Vereinsbestehen unter dem Motto "Mia san Upo".

Los ging das Fest mit dem Baumaufstellen, traditionell mit selbst gebundenen Goißen unter der Regie von Alfons Mertel. Am Abend wurden verdiente Sportler geehrt. Im Anschluss zogen die Oberkirwapaare der vergangenen Jahrzehnte ein und tanzten unter großem Applaus um den Baum, bevor Bäff sein Bestes geben durfte. Mit bayrischem Witz, frech und mit viel Spontanität zog der über alteingesessene Ursulapoppenrichter, Zugereiste, Bedienungen und Gäste her.

Bevor am Samstagabend erstmals die elf Kirwapaare, allen voran Dorothea Flach und Benjamin Biehler, ins Zelt einmarschierten, standen die ersten Punktespiele der Seniorenmannschaften an. Diesmal mit einem historisch-verrückten Spiel der 1. Mannschaft. Nach wetterbedingter Spielunterbrechung und 0:3-Rückstand endete die Begegnung noch mit 4:3 für die Sportfreunde. Das gab der Stimmung am Abend, an dem Band "Keine Ahnung" aufspielte, natürlich nochmal extra Rückenwind.

Zum Festgottesdienst ging es im Kirchenzug. Nach der Messe trafen sich die Kirwaleut' zum Frühschoppen mit anschließendem Mittagessen am Festplatz. Der Baum wurde am Nachmittag ausgetanzt. Der Strauß, der ringsum ging, verweilte bei Stefanie Walter und Martin Reng, als die Musik stoppte. Die beiden dürfen sich somit in die Zunft der Oberkirwapaare einreihen und sind mitverantwortlich für die Kirwa 2015.

Nach einem Frühschoppen am Montag feierten die Kirwaleut' den Abend nochmals hochmotiviert. Einige Male schallte die Hymne "Blau und Weiß unsere Farben SFU" durch das Zelt. Den Baum ersteigerte zur Freude der Kirwapaare Josef Nitzbon. Die Band Wöidarawöll heizte bis dann nochmal richtig ein.
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