Neureuther und Maget - Bayerische "Special Olympics" Mitte Juli in Passau
Mit zwei neuen Botschaftern

Die "Special Olympics"-Bewegung in Bayern, die sich für die gesellschaftliche Integration geistig behinderter Menschen durch Sport einsetzt, hat zwei neue Botschafter für ihre Idee gewonnen. Im Münchner Presseclub stellte die Vorsitzende Ina Stein das frühere Ski-Ass Christian Neureuther und Landtagsvizepräsident Franz Maget als neue Unterstützer vor.

Als neuen Partner konnte Stein zudem die technische Universität München gewinnen, die künftig wissenschaftlich fundiert Athletensprecher zu Übungsleiterassistenten ausbilden wird. Maget begründete sein Engagement mit dem gesellschaftlich wachsenden Stellenwert der Inklusion geistig Behinderter in das Alltagsleben. Dies sei gerade im Bereich junger Menschen eine große Aufgabe, bei der der Sport einen wertvollen Beitrag leisten könne. Neureuther hatte bei den nationalen "Special Olympics"-Winterspielen im Januar in Garmisch-Partenkirchen sein Herz für den Behindertensport entdeckt und sich auch als Trainer zur Verfügung gestellt. Die Arbeit mit behinderten Aktiven sei eine "bereichernde Erfahrung" auch für einen Profi-Sportler, erklärte Neureuther. Ihre ersten größeren Einsätze sollen die neuen Botschafter bei der bayerischen "Special Olympics" Mitte Juli in Passau haben. Für die Wettkämpfe dort haben sich bereits knapp 1250 Behindertensportler angemeldet. "Special Olympics" Bayern hat insgesamt 26 Einzel- und Teamsportarten im Programm, in elf davon werden in Passau die Landessieger ermittelt. Zudem wird es ein umfangreiches wettkampffreies Sportangebot geben.
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