Nicht trocken, aber neue Leber

Im Organspende-Skandal am Münchner Klinikum rechts der Isar erhebt die Bundesärztekammer nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" schwere Vorwürfe gegen den Klinik-Chef. Der Professor habe den Manipulationsverdacht nicht wirklich aufklären wollen, heiße es in einem Bericht der Prüfungs- und Überwachungskommission, und kein Interesse an weiteren Untersuchungen gehabt. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Spenderlebern in dem Münchner Krankenhaus. Es geht um 36 Verstöße gegen die Richtlinien. Allein zehnmal sollen Alkoholiker, die noch nicht die vorgeschriebenen sechs Monate trocken waren, eine neue Leber bekommen haben.
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