Obama ruft nach Anschlag von Boston zu Mut auf - Festnahme nach Gift-Attacken
"Werden euch finden"

US-Präsident Barack Obama hat bei einem Trauergottesdienst in Boston die Amerikaner aufgerufen, dem Terror zu trotzen. "Die Bombe kann uns nicht besiegen. Wir machen weiter", sagte er am Donnerstag in einer emotionalen Rede in der Kathedrale der Stadt. Die USA werden sich vom Terror nicht unterkriegen lassen, sagte Obama. "Ihr werdet wieder laufen." Auch der Boston-Marathon werde nächstes Jahr wieder stattfinden.

Zugleich machte Obama klar, dass der Staat mit aller Härte reagieren und die Verantwortlichen vor den Richter bringen werde. "Wir werden euch finden. Wir werden euch zur Rechenschaft ziehen." Im Anschluss fuhr er in eine Klinik, um mit Opfern des Anschlags zu sprechen. Die Fahndung der Bundespolizei FBI konzentriert sich auf zwei Männer, die kurz vor den Explosionen am Montag nahe der Ziellinie des Rennens fotografiert worden waren. Die Bilder würden allen Ermittlungsstellen übermittelt, berichtete der TV-Sender CNN. Sie sollen aber nicht veröffentlicht werden, um die Aufklärung nicht zu gefährden. Erste Berichte über Festnahmen erwiesen sich als falsch.

Im Zusammenhang mit den an US-Präsident Barack Obama und einen Senator verschickten Giftbriefen gab es eine Festnahme. In einer am Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlichten FBI-Mitteilung hieß es, der Verdächtige sei im US-Staat Mississippi gestellt worden. Er wurde am Donnerstag angeklagt. (Seite 8)
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