Offenbar weitere Pannen bei den NSU-Ermittlungen
Berlin entschuldigt sich in Genf

Bei den Ermittlungen gegen die rechtsextreme Terrorzelle NSU tun sich weitere Pannen auf: Nach dem Bombenanschlag 2004 in Köln haben die Ermittler offenbar wichtige Zeugen nicht befragt - auch wurde die Sprengstoffdatei des Bundeskriminalamts (BKA) nicht sinnvoll genutzt, wie Befragungen vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages am Donnerstag ergaben. Zwei Kölner Polizisten schilderten im Ausschuss übereinstimmend, dass sie zum Zeitpunkt des Anschlags in direkter Nähe gemeinsam auf Streife gewesen seien. Dennoch wurden diese Polizisten erst im März 2013 vernommen.

Die Bundesregierung hat sich unterdessen vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf ganz offiziell für Fehler bei den NSU-Ermittlungen entschuldigt.
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